Ntyilo-Ntyilo

Gia Simetzberger. Dezember 2012

Die Vunickls leben 47 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt. Sie werden selten größer als acht Zentimeter und leben in fantasievollen Siedlungen. Sie reisen viel und sind ausgesprochene Kultur-Freaks. Ihre Maler ließen sich besonders von der Kunst des 20. Jahrhunderts auf dem Planeten Gaia inspirieren…

Vunickls sind eine friedfertige, hochentwickelte Spezies und sind experimentierfreudig. Mithilfe intensiven Intelligenztrainings brachten sie ihre tierischen Mitbewohner so weit, völlig unabhängig zu werden und sich für Kultur zu interessieren. Die hundeähnlichen Duvalus lernen sogar lesen und gelten als Fremdsprachentalente.

Die Rumbis hingegen gelten als sensible Neutralisierer, während die scheuen, reptilartigen Kobatapis gutmütig und telepathisch hochbegabt sind.

Viel Vunickl-Alltagsleben spielt sich im Freien ab. Man muss dazu wissen, dass der Hauptplanet der Vunickls ein ausgewogenes Klima mit sommerlichen Temperaturen bietet. Der leichten Atmosphäre wegen tragen die sie extraschwere Schuhe, die ihnen mehr Bodenhaftung verleihen.

Sie palavern gern und amüsieren sich bei den beliebten Gruppenwanderungen königlich. Kräftigsein ist für sie wichtig. Ihr Äußeres hingegen bedeutet ihnen nicht viel.

Sie sind die Spezialisten des Universums für amikale Kauzigkeit. Ihre Parole lautet: „Machen wir, machen wir, unser Weg, unser Weg!“ Ihre Unbeirrbarkeit ist sprichwörtlich, wohl dank dieser Programmierung, die sie über Generationen hochhalten.

Was fasziniert uns an diesem kleinen Volk? Vermutlich ihre Selbstbestimmtheit.

Keine Bücher, keine Tempel, aber dennoch – oder vieleicht gerade deshalb – alles heil in ihrer Welt.