Der Name LYGIA

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Lygia Maria Simetzberger,

auch bekannt als Gia Simetzberger bzw. Gia,

bisweilen genannt Carmen, Ligia, Gina, Maria, Mary, Lila, Erika, Sylvia, mitunter auch Mara, Deirdre Kendra, Santonina, Wulfenia, Wulfeniablüte, Valkyrie, Harley Cat, Livia, Barbara, Space Cat, Wild Web Spider Woman, Hobo Girl, Tsering Palmo, Lady of Thornhill, Cat of Thornhill, häufig leider fälschlich Lydia genannt (seltsam!!).

In letzter Zeit zwecks Selbsterfahrung auch mit einem männlichen Pseudonym literarisch unterwegs, mitunter als „Lygia von der Kristallquelle“ signierend.

Meine YouTube-Beiträge finden sich teils unter The Gina Collection, teils unter Lygia Simetzberger. Also bin ich in leztzter Zeit auch zur Gina avanciert. Schul-Spitzname war „Lyz“. Das klang gut als ischlaut („Lyz, sagst ma ein…!“

LYGIA – woher stammt dieser Name? Ein seltener Name!

Das musste ich mir wohl Hunderte Male anhören und allerlei Ungemach erdulden. Probleme bei Registrierungen, Buchungen, Behördengängen. Derlei Probleme kennt wohl jeder mit einer Namens-Anomalie… 😉

Es ging mit diesem Anderssein sogar so weit, dass einmal jemand wohlmeinend und wohl in achtloser Zerstreutheit meine eigenhändige Unterschrift korrigierte, das G-Schleifchen strich und ein D-Stricherl hochzog.

Da auch meine Adresse Erklärungsbedarf hat und oft zu Verwechslungen und Missverständnissen führt, war’s manchmal zum Auswachsen.

Ein Lob sei abermals dem Internet ausgesprochen. Dank der diversen Suchmaschinen entdeckte ich, dass ich keineswegs „Das Letzte Einhorn“ meiner Art bin, sondern dass es zahlreiche Lygias gibt. Die meisten aber im fernen Brasilien.

Und so kommt es, dass meine Erklärung nun viel unkomplizierter verlaufen kann.

Bisher erklärte ich bereitwillig, dass mein Name aus dem schwulstigen historischen Fantasienroman „Quo Vadis“ stamme, wofür ich gar nichts könne, man habe mich halt so genannt. Wobei der Pfarrer mit diesem Namen nicht einverstanden war, es gibt ja (noch? 😉 …) keine Heilige namens Lygia, ergo musste als zweiter und christlicher Vorname noch Maria hinzukommen. Dank dieses Zweitnamens bin ich in der glücklichen Lage, doch einmal im Jahr Namenstag zu haben, und zwar am 6. August (Maria Schnee).

Leider aber endete diese Erklärungen auch meist als Fehlschlag. Man hlrt, womit man vertraut istm bzw. was man hren will. Also nickten die meisten Fragesteller bald gelangweilt und meinten: „Aha, Lydia.“  Denn wer liest schon einen alten Roman, der aus der Mode gekommen ist? Auch wenn dort fast auf jeder Seite der Name „Lygia“ steht, was nützt’s?

Einige  sahen sogar eine der Verfilmungen von „Quo vadis“. Da beeindruckt halt der böse, böse Nero. Aber nicht die komischerweise in allen Verfilmungen farblos wirkende Lygia.

Namenserklärungen anhand von verstaubten Filmen und Rollen, mit denen ich mich nicht identifizieren kann – ziemlich deprimierend. Aber zum Glück passé!

Jetzt nämlich, oh Internet, sei gelobt, jetzt kann ich mit einer weitaus einfacheren Erkärung aufwarten…

LYGIA – das ist ein häufiger brasilianischer Mädchenname. Vermutlich hab‘ ich brasilianische Wurzeln. Ich weiß halt nichts Konkretes darüber… Ältere Dokumente über  meine Abstammung sind leider einem Brand zum Opfer gefallen. Vermuten kann man ja, und nicht davon ist gelogen!

Inwischen stehe ich zu meinem Vornamen und betrachte ihn positiv. Ich konnte mit ihm so manche Erfahrungen sammeln – und schließlich ist er – jedenfalls in Österreich – noch immer etwas Rares. 😉

Noch etwas. Der Name Gia: 1. ein Spitzname, verliehen von einer Studienkollegin in Graz in den Siebzigern (wir haben uns seither nicht mehr gesehen) 2. als Künstlername wieder aufgegriffen 1. weil man davon ausgehen kann, dass eine Silbe einprägsamer ist, 2. um das G endlich mal zu Ehren kommen zu lassen.

Leider ergab sich abermals ein ungeahntes Problem, nicht nur für Italiener 😉

Die Aussprache des Spitznamens „Gia“, von Marie-Luise erdachte Kurzform, klang: dschi-a. Doch meist werde ich von Kulturleuten, die Daten anhand meiner Webpräsenz zusammentragen, als Gia (sprich im Deutschen aus, wie es geschrieben ist) vorgestellt.

Dabei kann ich ja von Glück reden, dass hierzulande kaum auf die italienische Aussprache „dscha“ kommt. „già“ ist im Italienischen ein Adverb und enspricht dem deutschen „schon, bereits“.  Ist zwar keine negative Bedeutung, aber wer will schon nach einem Adverb benannt sein?

„Jedem recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.“ Das scheint sich auch hier zu bewahrheiten. Und so lebe ich vergnügt mit vielen Namen und verwende sie nach Situation und Laune. Ist doch auch etwas Kreatives!

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