Bei der Arbeit

WIRD DEMNÄCHST ÜBERARBEITET!!!

 Gia at Work

 

 

 

24.10.2014

Laaange Kunst-Pause…rundum. Jetzt geh‘ ich’s wieder an – lustigerweise zeitgleich mit Modellieren und Schreiben. Eine gefühlte Eewigkeit habe ich nur für andere geschrieben, über andere berichtet, Menschen gecoacht, vernetzt, inspiriert…. Jetzt aber… Na, diese Seite schaut ja aus… ich versuch‘ ein wenig Ordnung zu schaffen.

1.1.2012

Just am Neujahrstag hab‘ ich endlich eine erste Serie von Kunstbeispielen, und zwar digitale Grafiken, auf YouTube gestellt:

moods & objects – art samples 2005 – 2011

Dezember 2011

Auf vielfachen Wunsch und aus gegebenem Anlass geht es mit meinen Tier-Erzählungen weiter.

Und ich denke darüber nach, wie reich ich bin:

Die Fülle

Anfang 2011 stellte ich anhand professioneller Anleitungen auf eine positive Entwicklung meines Lebens zu Wohlstand und Fülle bis spätestens Jahresende ein. Diesen Wunschzustand malte ich mir näher aus – ein Leben ohne Sorge ums Bezahlen der nächsten Rechnung und Reparaturen-Schocks. Das klappte leider nicht ganz. Und doch wurde ich in diesem Jahr unendlich reich…

SEPTEMBER 2011 – Ausstellung in Sopron

Download der Einladung bzw. des Plakats:

Plakat in Format A3:

Eine ungarisch-österreichische Künstlerfreundschaft

Ein bisschen Hintergrundinformation zur Austellung in Sopron

Ein fetter Nagel in einem klobigen Stein war der Auslöser für unsere erste Begegnung. „kö“ bedeute Nagel, „szeg“ Stein, daher der Name der Stadt, in der wir uns gerade befänden… So erklärte mir ein Künstler ernsthaft im Rahmen einer Vernissage im Köszeger Kunsthaus. Aktionskünstler, vermutete ich und lag im Grunde genommen völlig falsch, obwohl das mit der Aktion schon etwas auf sich hat, dazu unten mehr. Es entwickelte sich ein Austausch zwischen Herrn Papp und seiner ebenfalls künstlerisch tätigen Partnerin. Wie groß war mein Erstaunen, als sich herausstellte, dass sich József Papp eigentlich der Keramikkunst verschrieben hat und wahrlich fantastische Werke schafft, und dass seine Partnerin Gabriella Cseh sensible Email-Arbeiten herstellt, aber auch als Sängerin auftritt.

In Sopron kommt es im September 2011 zu einer ersten gemeinsamen Ausstellung, wobei unsere ungarischen Gastgeber ausdrücklich darauf bestehen, dass wir als Künstlerfamilie in Erscheinung treten. So werden also erstmals und vermutlich auch letztmals Objekte von gleich VIER Simetzbergern zu sehen sein. Vielleicht fällt auf, dass diese Ausstellung gar keinen Titel trägt. Nun, das ist wieder eine „interaktive Spezialität“ des gebürtigen Transsylvaniers József Papp, der die Idee hat, während der Ausstellung das Publikum zu befragen, wie sich diese Ausstellung nennen solllte. Wie schon bei früheren Ausstellungen wird József bei der Vernissage mit interaktivem Material anwesend sein, um die Gäste der Ausstellung zur Gestaltung eigener Kunstwerke zu bewegen.

Ja, was werden die vier Simetzberger beisteuern? Aus Kostengründen ist uns nur leichtes Gespäck möglich… Erstmals in einer Ausstellung zu sein ist ein Edelstahlobjekt von Peter Simetzberger (Jahrgang 1947), das an Sciene Fiction oder aber auch an Haushaltsgeräte erinnert, je nachdem, was ein Betrachter eher damit assoziert. Unser „Starkünstler“ Edi (Landessieger 2006) wird einige seiner Light Graffiti-Aufnahmen zeigen und etwas aus seiner Schwarz-Weiß-Grafikserie „Circles“. Der Jüngste der Gruppe, Pete, wird erst nach der Ausstellung 18… Er trägt zwei grafische Collagen bei, die als Ausgangsbasis ein keckes Acylbild (im Original auf quadratischer Leinwand 40 x 40 cm und überwiegend kräftig gelb) benutzen. Pete war längere Zeit eher im Video-Bereich kreativ… und noch früher, als er noch die Volksschule besuchte, entstanden zahlreiche sehr originelle kleine Bronzefiguren. Für drei davon bekam Pete Simetzberger 2002 einen Anerkennungspreis beim burgenländischen Jugenkulturwettbewerb.

Es war nicht einfach für mich, eine Auswahl eigener Werke für die Ausstellung zu treffen. Nach einigem Überlegen entschloss ich mich, eine Serie neuer Grafiken zu präsentieren, von denen ich manche bisher nur in kleiner Gestalt als A6-Kunstkarten aufgelegt hatte bzw. die ich in A4-Format bei meinen Tagen der offenen Ateliertür im Frühjahr gezeigt hatte. Und um sozusagen einen Bogen zu spannen, habe ich die sehenswerten Frühwerke von Pete fotografisch eingefangen. Die Originalfiguren sind einige Zentimeter groß und wären daher für eine reguläre Ausstellung ungeeignet. Makroaufnahmen zeigen die fantasievolle Figurenwelt in einem anderen Perspektive. So sind also die „Winzlinge“ auf einmal doch ganz beachtlich – eigentlich in erster Linie Petes Beitrag, denn ich trete ja nur als Fotografin in Erscheinung.

Wir denken, damit einen kunterbunten Querschnitt in unser Nachbarland bringen zu können und sind schon sehr gespannt aufs Feedback!

Fast hätte ich auf einen sehr wichtigen Mann vergessen, der eine große Aufgabe als Brückenbauer inne hat: Herr Miklós Németh spricht die deutsche Sprache perfekt und ist zur Verständigung unentbehrlich. Gabi und József sprechen ganz passabel Englisch und einige Worte Deutsch, doch um unser Ungarisch ist es bei allem Bemühen noch immer kläglich bestellt. Herr Neméth wird bei der Eröffnung anwesend sein und verbindende Worte sprechen.

SCHNELL EIN BILD (30 07 2010)

Nun muss es sein. Es wird Zeit für ein Bild. Eine Computergrafik, irgendwas. Einfach was  Schönes, Buntes gestalten und dabei kurz Zeit und Welt vergessen. Fast Art! So wie Fast Food! Ja, so weit ist es gekommen. Umgekehrt wär’s schöner. Ein Tag für die Kunst, ein paar Minuten zum Abschalten. Und doch darf ich mich glücklich preisen, ich darf ein paar Minuten am Tag etwas machen, was absolut mir gehört, keine Notwendigkeit hat, keinen unmittelbaren Nutzen bringt. Manchmal denke ich mir, ich sollte mir vielleicht doch ein paar weitere Minuten gönnen…

und das ist das bild, das nie entstanden wäre, wenn nicht in einer pause… absolut schlicht

 

 

 

Vortrags-Themen:

rechnitz5-98

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