Die Hurliwads

Gia Simetzberger 15 08 2015

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Ein Hang im Hochgebirge. Ein sonniger Vormittag im Frühsommer.

Unter der Wetterlärche träumt ein großer heller Stein vor sich hin. Gräser und zarte Blumen und ein klein wenig Moos breiten sich darunter aus.

Hei! Da huscht etwas!

Wolkenhafte Wesen, nicht viel größer als Maiskolben, wuseln übers Gras. Sie bewegen sich aufrecht wie Menschen. Ihre dünnen Ärmchen und Beinchen scheinen ständig in Bewegung zu sein. Auch ihre großen Kulleraugen bewegen sich ständig. Sie wirken sorglos und scheinen guter Laune zu sein.

Es sind Hurliwads, eine seltene Lebensform, die im Kreislauf der Natur keine regelrechte Aufgabe hat. Weder pflegen sie Pflanzen noch heilen sie Tiere wie die Wichtel noch erzählen sie Geschichten noch hüten sie Schätze. Aber etwas tun sie doch: Mit ihrer Fröhlichkeit tun sie den Tiere, Pflanzen und Steinen in ihrem Umfeld gut.

…… Ende der Leseprobe….

Es geht noch weiter…

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