Begriffsverwirrungen

Viele Konzepte, viele Namen – doch wir sollten etwas weit Grandioseres schaffen – Einigkeit und Zusammenarbeit!

 

Hier einige Notizen dazu.

 

Göttinnen, Schwesternschaften, Urchristen, Indianer – warum brauchen die Menschen immer noch so viele unterschiedliche  Konzepte, an die sie sich klammern? So bleibt immer Trennung.
Trainer und Yogalehrer Alexander Wagandt meint, das Zeitgeschehen beobachtend, dass wir im Begriff sind, unsere „Kinderwelt“zu verlassen, die durch den naiven Glauben an Vorgaben von Autoritäten geprägt ist.
Doch allzu viele sind noch dieser „Kinderwelt“ mit ihrem „Kästchendenken“ und einer verwirrenden Vielfalt von Konzepten verhaftet beten nach, was ihnen suggeriert wird.Ich wäre so froh, wenn es mit dem „Ich bin besser, weil ich bin ja Buddhist, Urchrist, Ubuntu,… mache es wie die Indianer, wie Anastasia“ etc. etc. aufhört.

Anregungen holen ist ja in Ordnung. Aber es ist  Zeit, dass wir aufwachen. Unserer inneren Stimme zu folgen, entsprechend zu leben und zu handeln. Jede organisierte Bewegung erzeugt Gruppendruck und wächst er erneut zum Hindernis an. Was sie vordem bekämpfte, dem nähert sie sich bald ebenfalls an.

Ja, es ist schön, dass unsere Welt so bunt und vielfältig ist. Aber was macht es mit uns? Wir tun gut daran, uns zu reduzieren. Wachsam sein, informieren, dagegen spricht natürlich nichts. Aber wir sollten das Verbindende vor das Trennende stellen.

Gerüchte sind im Umlauf, dass jene Kräfte, die einebezwungne wird. globale Weltregierung anpeilen, einen gemeinsamen Äußeren Feind heruafbeschwören wollen. Wenn man diese Gerüchteküche glauben wollte, handelt es sich um eine vorgetäuschte Alien-Invasion, die durch Zusammenwirken aller terrestrischen Stritkräfte  bezwungen wird.

Das klingt natürlich bizarrr – es hat aber was. Die Idee, einen gemeinsamen Feind als Bedrohung einzuspielen, ist an sich gut. Doch wie wäre es, wenn wir eine solche Strategie „gemeinsamer Feind“  einfach nur als psychologischen Trick einsetzen, um zu  Zusammenarbeit bereit zu sein?  Das Szenario müsste wohl absolut glaubwürdig sein…

Ach, das war nur so eine Fantasie. Der Altag lässt mich nüchtern werden. Da werde ich schon wieder mit Anpreisungen von Heilpilzen,Heilerden, Energiewassern, Frühjahrskuren, Kräuterelixieren, grünen Smoothies, Honig, Ölen, Salzen  und Themenaufenthalten überschwemmt und erlebe mich als schwaches Menschlein, der gleich zu überlegen beginnt: „Wofür sollte ich mich entscheiden? Alles geht einfach nicht…“

Verflixt und zugenäht, für gar nichts brauch‘ ich mich entscheiden. Ich kann was probieren. Das ist es auch schon.
Lesetipp: die Bücher von Vadim Zeland („Transsurfing“).

April 2106

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