Auf den Kopf gestellt – ein Buch-Konzept/Miteinander

Auf den Kopf gestellt – ein Buch-Konzept/Miteinander

Upside Down… Auf den Kopf gestellt

Buch wird wohl keins mehr daraus, hab‘ auch gar keine Motivation dazu. Aber die Texte, die hole ich mir noch mal…

Ein neues Modell der regionalen Kooperation

Ein neues sozio-kulturelles Modell wurde erprobt

siehe auch https://akademiestegersbach.wordpress.com/about/das-gesamte-projekt/uber-das-projekt/projekt-ziele-plane/auswertung/im-osten-und-im-westen/

E n t w u r f für ein Buch, das vermutlich niemals fertig wird

I n h a l t

  • Einleitung
  • Vorwort der Autorin – was mich bewogen hat, die beiden Akademien ins Leben zu rufen.
  • Die Stegersbacher Nachhaltigkeitsakademie – eine allgemeine Beschreibung
  • Die Gailtaler Akademie für Genuss und Lebenskunst – eine allgemeine Beschreibung
  • Die Strukturen der Stegersbacher Akademie
  • Die Strukuren der Gailtaler Akademie
  • Die Startphase – die ersten drei Monate der Stegersbacher Akademie
  • Die Startphase – die ersten drei Monate der Gailtaler Akademie
  • Höhen und Tiefen bei der Arbeit
  • Auswertung und Ausblick
  • Auswertung und Ausblick
  • Feedback
  • Prognosen
  • Bibliographie, Linktipps
  • Danksagung
  • Biografie
  • Kontaktadressen

E i n l e i t u n g

(= Erläuterungen von Santonina)

Seit Jänner 2013  machen sich Aktivitäten der sogenannten „Gailtaler Akademie für Genuss und Lebenskunst“ in der Region Gail-, Gitsch – und Lesachtal bemerkbar.

Wie’s weitergeht, ist auf den Webseiten der Akademie und ihrer weiteren Initiativen zu verfolgen, und auch die regionale Presse ist unterstützend mit dabei, informiert freundlicherweise eifrig über die Aktivitäten und erkennt den Wert der Bestrebungen.

Partner-Seiten:

Diese Einrichtung ist aber weder eine staatlich geförderte Bildungseinrichtung noch eine hochnoble Akademie im herkömmlichen Sinn, sondern ganz im Gegenteil eine Basis-Initiative, getragen von einer kleine Schar von Idealisten. Wobei allerdings eher von Idealistinnen gesprochen werden sollte, denn das Kernteam besteht aus einigen engagierten Frauen aus dieser Region.

Anstatt, wie es weitgehend üblich ist, mit einem Konzept bewaffnet an allen erdenklichen Stellen um Fördermittel anzusuchen, setzte die Gründerin der Akademie auf den Vorteil der Flexibilität. Wegen der Universalität dieser Einrichtung bestünden ohnehin kaum Chancen, Unterstützung zu finden, so Lygia Simetzberger.

Zugute kämen solche Initiativen in erster Linie den Gemeinden, und deren Kassen seien leer – dir große Tragik unserer Zeit. Und EU-Förderungen bzw. Regionalförderung? Mit ähnlichen Projekten sei sie jahrelang in anderen Regionen abgeblitzt.

Mit fachübergreifenden Veranstaltungen, mit Vernetzung als Arbeitsschwerpunkt, mit der Bearbeitung von regionalen Kommunikationsmängeln analog zu individuellem Coaching könne man in Österreich einfach nichts anfangen. Seltsamerweise – ist es doch die Basis jeder komplexen Zusammenarbeit – werde Projekt-Koordination in einigen etablierten Bereichen wie z.B. im Bauwesen, beim Veranstaltung von Wirtschaftsmessen oder eines Musikfestivals als Beruf verstanden – aber nicht im Sinne eines nachhaltigen Bemühens für eine Region.

Herstellen von Wein, Marmelade, Knabbergebäck sei verständlich – Produktionsbetriebe sind förderbar. Dass ein Orchester einen Dirigenten benötige, sei auch klar. Aber die Analyse einer ganzen Region und daraus resultierende Maßnahmen, das wird nicht verstanden. Lygia Simetzberger hatte weder Zeit noch Lust, zwei weitere Jahrzehnte Projekte einzureichen, sondern nutzte ein Zeitfenster und entschloss sich zu einem ehrenamtlichen „Und trotzdem…“.

Das zugrunde liegende Konzept: Kommunikation in Form von „Stammtischen“ (Jour fixe) und sonstigen Begegnungen bringt Menschen in der Region zusmamen, die „über den Tellerrand“ schauen, sich für unterschiedliche Themen öffnen. Dabei können sich Austausch und sogar gemeinsame Projekte ergeben. Es zeigen sich Potenziale, Menschen finden Wertschätzung und Ermutigung. Beim Planen und Vorbereiten zeigen sich aber auch Lücken, wie beispielsweise fehlende Strukturen und Informationsbedarf. Die Akademie sucht und erarbeitet Lösungen. Aufrgund ihrer Flexibilität und Universalität arbeitet sie sehr effizient.

Wäre man an die Realisierung eines starren Konzeptes gebunden, könnte diese volksnahe Akademie niemals so bedarfsorientiert, rasch, effizient sein. Aber zum Glück kann sie – niemandem einen Leistungsnachweis schuldig – ihr Programm ständig weiterentwickeln und anpassen.

Es wird eine ganze Menge sozusagen „vorgeleistet“: Informationsdienste im Web (das Kulturportal Gailtalnetz, mit der Gailtaler Akademie organisatorisch in ein- und demselben Kulturverein verbunden, besteht schon seit mehr als drei Jahren), Organisation von Bildungs- und Kulturveranstaltungen, Organisation von Treffen, Kontaktpflege in den Social Media.

Vereinsrechtlich organisiert kann die Gailtaler Akademie aktiver werden. Gerne würde man alles ehrenamtlich machen, aber ganz ohne Geld geht’s leider nicht – und schließlich werde ja auch Bildung und Kultur vermittelt.  Bei den Veranstaltungen wird also um Kostenbeiträge für die Spesen der Vortragenden und für die reinen Organisationsspesen gebeten. Bisher ist ihr „Kunstprojekt“ bzw. „Kultur-Experiment“, wie es die Gründerin manchmal scherzhaft bezeichnet, keineswegs kostendeckend.

Es ist bemerkenswert, dass nicht etwa Betuchte hinter dieser Einrichtung stehen, sondern Menschen mit eher geringen Einkommensverhältnissen. Und gerade deshalb fühlt man sich motiviert, eine barrierefreie Einrichtung zu schaffen: ohne Mitgliedschaft, ohne vorgeschriebenen Kostenbeitrag, ohne sonstige Verpflichtungen. Freilich werde man diese Großzügigkeit bei größeren Veranstaltungen nicht bieten können.

Die Stammtische des sogenannten Nachhaltigen Kreises, die Frauentreffen und die Treffen der Kreativen-Plattform namens „Wulfenia Art Club“, allesamt „Kinder“ der Gailtaler Akademie, bleiben jedoch frei zugänglich. Auch das Konzept der Stammtische ist einzigartig: Der Stammtisch findet einmal pro Monat bei einigen erlesenen Genuss-Betrieben bzw. in beliebten Lokalen statt.

Die Vortragenden werden sorgsam ausgewählt, Themen und Einladungen gemeinsam entworfen, und die Abende werden von den Wirten bzw. Hoteliers unterstützt, die nicht nur kostenfrei ihre Veranstaltungsräume zur Verfügung stellen, sondern die Veranstaltungen auch noch mit grandiosen kulinarische Verkostungen toppen.

Die Gailtaler Akademie für Genuss und Lebenskunst ist bereits die zweite Akademie in Österreich, die unabhängig, ehrenamtlich, nachhaltig, ganzheitlich, vernetzend und kooperativ tätig ist. Im September 2012 wurde nach sommerlicher Vorbereitung im Südburgenland die „Stegersbacher Nachhaltigkeitsakademie“ ins Leben gerufen. Nach deren Vorbild, aber völlig eigenständig, wurde die Gailtaler „Schwester“ aufgebaut.

Recht spannend ist inzwischen der Vergleich. Trotz analoger Grundsätze entwickeln sich bei der Stegersbacher Akademie andere Schwerpunkte stärker. Nun ist alles noch im Werden, aber selbstverständlich ist an Austausch gedacht, und es kann auch durchaus sein, dass weitere Akademien nach dem Muster dieser beiden entstehen.

Auf den Kopf gestellt, und das weiß noch kaum jemand, ist übrigens auch der Begriff „Nachhaltigkeitsakademie“. Es gibt bereits Nachhaltigkeitsakademien, doch man vergleiche selbst:

Wer sich da jetzt eifrig schlau gemacht habt, wird feststellen, das es keinen einheitlichen Begriff von Nachhaltigkeitsakademie gibt, sondern dass es rurale Konzepte gibt, Berater-Akademien, ökologisch orientierte Bildungstätigkeit, auf eine Energiewende ausgerichtete Einrichtungen und jugendfördernde Massnahmen – aber keine einzige Einrichtung ist mit den beiden Akademien in Westkärnten bzw. im burgenländisch/steirischen Grenzgebiet vergleichbar.

Erklärungsbedarf besteht nach wie vor. Immer wieder sieht sich Lygia Simetzberger mit Fragen und Feedback konfrontiert wie: „Bei uns finden mehr als genug Kulturveranstaltungen statt – wozu also?“ oder „Seid ihr so etwas wie die Volkshochschule?“ oder „Da steht so viel auf eurer Webseite, ich fühle mich total überfordert!“ oder „Netzwerken – das ist für mich so unstrukturiert, damit kann ich nichts anfangen, ich brauche klare Strukturen“ oder „Aha, ihr macht also Veranstaltungen – das ist ja gar kein Netzwerken…“

Erst die große Verständnislosigkeit, die ihr oft begegnet, die geistige Überforderung der meisten Menschen mit diesem universellen Projekt und die langen Erklärungen, die immer wieder nötig sind, um die Zielte verständlich zu achen, machten der Gründerin bewusst, dass sie völlig neue Wege geht.

Es handelt sich offenbar um ein regionales sozio-kulturelles Kommunikationsmodell, das es in dieser Art noch nirgends gibt. Ein Informations- und Kommunikationsnetzwerk dieser Art, mit einer „Akademie“ im Mittelpunkt, ist offenbar neu. Es ist eben mehr als nur Zusammenarbeit mit einem bestimmten Schwerpunkt bzw. Ziel wie z.B. „energie-autarke Region“, Es ist nicht wir das Konzept „Gesunde Gemeinde“ von „oben“ gemanagt. Es ist nicht ein Festival, bei dem die Vereine einer Gemeinde ein paar Tage im Jahr zusammenwirken. Es ist ein Selbsthilfe-Modell, das alle diese Möglichkeiten einschließt, Bestehendes anerkennt, unterstützt, vernetzt. Es ist ein auf Dauer angelegtes Projekt, das mit seinen vielfältigen Impulsen und Initiativen zu mehr Zusammenarbeit anregen soll, das Menschen zu mehr Eigenständigkeit inspirieren, zum Verwirklichen ihrer Kreativität ermutigen möchte. Ein kooperatives Netzwerk, das in dem Maß wächst, in dem es in der Region angenommen wird. Das von den Talenten und Aktivitäten der Mitwirkenden bestimmt wird. Es ist ein Wagnis.

Begonnen wurde dieses sozio-kulturelle Experiment mit einem energischen „Trotzdem“ auf den Lippen. Statt langer Erklärungen wurde einfach zur Tat geschritten. Und dennoch kann man gewissen Notwendigkeiten nicht entfliehen. Es zeigt sich, dass erste anschauliche Beispiele wie Impulsvorträge, Konzepte, Netzwerktreffen, Berichte, Rundschreiben immer noch nicht reichen. Wie kann die Gailtaler Akademie der regionalen Bevölkerung unmissverständlich klarmachen, dass sie kein Konkurrenz für Lebensberater, Schulen und Kulturveranstalter ist, dass ihre Veranstaltungen nur impulsgebend und nicht Selbstzweck sind, dazu beitrage sollen, Brücken zu bauen, wo sie noch fehlen. Das Tun verlangt also nach wie vor Erklärungen, mit dem Beispielgeben ist es für die Meisten offenbar nicht getan.

Anders als im Burgenland und in der angrenzenden Steiermark, wo es schon eine gewisse Tradition mit vernetzenden Veranstaltungen gibt, das Angebot vertraut ist und von einer sich erweiternden Stammrunde dankbar angenommen wird. Die Stegersbacher Akademie ist von Anfang an in bestehende Netzwerke eingebettet und dient dort als geschätzter regelmäßiger Treffpunkt für viele aktive Menschen, die in unterschiedlichen Berufen tätig sind.

Lygia Simetzberger hat sich, um den kritischen Stimmen Rede und Antwort zu stehen und das Modell näher zu beschreiben, vor kurzem entschlossen, ein Buch über die Entstehung der Stegersbacher und der Gailtaler Akademie zu verfassen – Ursprung, Beweggründe, Ziele, Aufgaben… Kurzum, eine genaue Beschreibung des gesamten Koneptes. Interessanter aber verspricht der zweite Teil des Bandes, den Erfahrungsbericht beinhaltend, zu werden. Ganz egal ob die Modelle auf längere Sicht etwas Signifikantes bewirken oder scheitern – es wird sich in diesem Buch niederschlagen.

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V o r w o r t  der Autorin

Was mich dazu bewogen hat, die beiden Akademien ins Leben zu rufen

In der heutigen Zeit als Universalist geboren zu sein, ohne in einer gut bestallten Familie aufzuwachsen, das fällt schon eher unter Tragödie. Jedenfalls, ich hatte mir diese Lebensumstände ausgesucht. Aber das ist vielleicht einmal eine eigene Geschichte und ich erwähne es eingangs nur, weil es womöglich ein Stückchen erklärlicher macht, wie mein sozio-kulturelles Modell zustande kam.

Als Mensch, der sich (nachzulesen in meiner Biografie) in vielen Lebensbereichen betätigt und ständig weiter gebildet hat und sich so ziemlich für alles interessiert, der auch alle Höhen und Tiefen eines Menschenlebens durchmessen hat, habe ich ein bisschen mehr Überblick, oder Horizont, wie man zu sagen pflegt.

Meine Ausbildung und Tätigkeit in Wirtschaft und Recht veranschaulichte mir, dass die bestehenden Strukturen einer ehrlichen Zusammenarbeit nicht dienlich sind.

In Wissenschaft und Forschung kann man sich in kindlicher Begeisterung auf Fachgebiete stürzen, wir allerdings von hämischer Konkurrenz begleitet.

Im sozialen Bereich darf man sich bis ins Unendliche selbst ausbeuten, was umso krasser im ehrenamtlichen Bereich gilt, den man ohne erkleckliches Einkommen sowieso nicht beschreiten soll, meist trifft man dort aber just die Einkommensschwächsten.

Auch der Kunst- und Kultursektor kommt nicht gut weg. Gefördert werden bestimmte, den Machthabern liebsame Segmente. Die Wertschätzung der Kreativität ist bei der Bevölkerung ziemlich im Keller. Was Wunder auch, wenn man sich selber nicht wertschätzt.

In der Technik, von der ich leider am wenigsten verstehe, ist wie in der Unterhaltungsindustrie schon lange Gewinnmaximierung die Triebfeder.

Bildungssystem und Religionen dienen schon lange dazu, das gesellschaftliche System im Betrieb zu halten.

Im Gesundheitsbereich tobt schon lange eine sanfte Revolution beziehungsweise ist eine Evolution im Gange. Östliche und westliche Erkenntnisse, altes und neues Wissen begegnen einander und machen es den Heilsuchenden nicht immer leicht, einen Weg zu finden, aber immerhin, es ist ein Überangebot vom idealistischen Genius bis zum Scharlatan da.

Die Erkenntnisse in der Medizin beginnen sich auf faszinierende Weise mit den Erkenntnissen der Atomphysik und dem fortschrittlichen Flügel der Biochemie abzugleichen.

Eine kosmische Religiosität ist auch die letzte Konsequenz der Teilchenphysik, aber auch der weltoffenen Psychologie.

In letzter Konsequenz gelangen wir Menschen auf allen Wegen und in allen Disziplinen zum Schluss, dass wir uns auf eine liebende, ordnende Kraft im Universum einschwingen können und müssen, damit wir gedeihlich leben und Gedeihliches hervorbringen können.

Es gibt diese Kraft, daran ist nicht zu rütteln. Wir sind als lebende, bewusste Organismen, die auch als Energiefelder gemessen und beschrieben werden können, in Energiefelder eingebettet und mit allem, was ist, verbunden.

Nun gibt mir die Beschäftigung mit allen soeben aufgezählten Fachbereichen eine sehr interessante Zusammenschau. Mit meinem „fachübergreifenden“ Blick und Gespür als Künstlerin, Energiearbeiterin, Geomantin, Mediatorin, Organisatorin, Juristin, Coach, Trainerin, Publizistin habe ich womöglich Einblicke und erkenne Zusammenhänge, die manchen verwehrt bleiben. Es fällt mir leicht, Parallelen zu erkennen, aber auch Blockaden und Schwachstellen. Vielleicht sind es eine gewisse Fühligkeit und eine Art „Therapeutenblick“, die ich mir erworben habe, Eigenschaften, die manchen Menschen natürlich unangenehm sind, und auch mir selber zuweilen.

Ein gewisses Quantum an Ignoranz und Naivität hat schon was Schönes, und vor allem, man kann sich damit herrlich aus so mancher Verantwortung stehlen.

Umgekehrt ist leider jede Erkenntnis mit Verantwortungsgefühl verbunden, das man natürlich unterdrücken kann – und das ist recht häufig der Fall. Wer Schwachstellen aufzeigt, verbrennt sich leicht dabei die Finger.

Wir leben in einer Gesellschaft, die mit Krücken wie Glaubenssätzen, Verhaltensregeln und Gesetzen ein gewisses Gleichgewicht aufrecht erhält, bei dem aber keiner so recht lebt und glücklich wird, es sei denn, er flieht in Oberflächlichkeit und Betäubung.

So haben wir eine große Menge von Menschen, die sich mehr oder weniger in ihr Schicksal ergeben und eine ganz kleine Schar von wachen „Diagnostikern“, die als Mahner oder Berater in Erscheinung treten oder gar Reformen empfehlen.

Nun geht es mir hier nicht um eine detaillierte Studie. Ich versuche nur zu erklären, was mich bewegt.

Nun, mir wurde in meinen Begegnungen mit Lebensberatern, Medizinern, Biophysikern, Geistheilern, Lehrern, Wirtschaftswissenschaftlern und weiteren klar, dass meine Intuition stimmte. Bereits vor vielen Jahren erkannte ich im Zuge meiner Ausbildungen zur PR- und Werbefachfrau, zum NLP-Practitioner, als Reikilehrerin und Radiästhetin, dass das, was für einen Menschen gilt, in ähnlicher Weise für eine Gemeinschaft, aber auch für eine Region gilt.

Wer mich nicht kennt, schlackert nun vielleicht schon mit den Ohren: Was hat die denn noch alles gemacht? Ich kenne mich nicht mehr aus, wer ist sie? Juristin, Therapeutin, Künstlerin? Was will sie?

Nun denn, da sind wir am Punkt. Mit meinem Durchblick und dank meiner Universalität erkenne ich intuitiv bzw. blitzschnell Schwachstellen und weiß fast im gleichen Moment, wie die „Knoten“ zu lösen sind bzw. welche Interventionen nötig sind, um Balance zu bringen bzw Heilung anzuregen, wie man – vom menschlichen Organismus übertragen – sagen kann.

Die Stegersbacher Nachhaltigkeitsakademie

eine allgemeine Beschreibung

Aufgaben und Ziele des gesamten Projektes „Die Kristallquelle“:

Das Projekt „Die Kristallquelle“ entstand und wirkt inmitten der steirischen und südburgenländischen Thermenregion.

Die Zusatzbezeichnung „Die Kristallquelle“ ergab sich spontan und hat hauptsächlich damit zu tun, dass Wasser & Wasserqualität ein wiederkehrendes Thema, insbesondere beim Jour fixe (Gesundheitsstammtisch), sein wird. Uns gefällt aber auch der Vergleich mit dem Dorfbrunnen als ehemaligem Kommunikationszentrum. Traf man einander seinerzeit am Dorfbrunnen, so geht man mit der Zeit und trifft sich heute bei der „Kristallquelle“, um sich auszutauschen.

Es handelt sich insgesamt um eine Kultur- bzw. Bildungseinrichtung, die gemeinnützig aktiv wird, beispielsweise durch:

  • Organisation und Moderation von Veranstaltungen, die Menschen in unserer Region zusammenbringen sollen,
    denen eine gedeihliche Entwicklung einer Region eine Herzensangelegenheit ist – in erster Linie in Form eines Jour Fixe, genannt Gesundheitstammtisch „Die Kristallquelle“
  • durch Wahrnehmung von Bildungsaufgaben
  • durch Aktivitäten im kulturellen Bereich – insbesondere Förderung von Kunst, Musik, Tradition
  • durch soziales Engagement für Mensch und Tier

Standard-Themen beim Gesundheitsstammtisch „Die Kristallquelle“:

  • Möglichkeiten der Kommunikation
  • soziale, wirtschaftliche & ökologische Nachhaltigkeit
  • mehr Autarkie, mehr regionale Lebensqualität
  • Spiritualität & Umsetzung der Erkenntnisse
  • Kunst und Kultur
  • Energie und Mobilität
  • Bewusstseinsbildung auf allen Ebenen
  • Schwerpunkte Generationen, Frauen, Jugend,…

Projekt „Die Kristallquelle“ – drei Teilprojekte:

1. Gesundheitsstammtisch „Die Kristallquelle“ (Jour Fixe in Stegersbach)
2. Nachhaltigkeits-Akademie „Die Kristallquelle“ (Bildungsveranstaltungen und soziale Tätigkeit)
3. Experten-Forum „Die Kristallquelle (Fachleute, die sich in unserer und für unsere Region engagieren)

Diese drei Teilprojekte ergänzen einander.

Die Gailtaler Akademie für Genuss und Lebenskunst

eine allgemeine Beschreibung

Die Gailtaler Akademie für Genuss und Lebenskunst basiert auf einem ganzheitlichen, nachhaltigen und subsidiären Ansatz.

Ihre Tätigkeit umfasst viele Bereiche:

  • Anleitung zu einem glücklichen und sinnerfüllten Leben für alle BewohnerInnen der Region
  • Förderung von menschlichen Potentialen
  • Kunst & Kultur – Musik, Literatur, Kabarett,…
  • Themen wie z.B. Wasser- und Bodenqualität, Kräuterwissen, Permakultur
  • sonstige Beiträge zur Hebung der regionalen Lebensqualität
  • und vor allem Kooperation, Kooperation, Kooperation!

Sie bringt neue Impulse und Synergien.
Sie leistet mit ihrer Bildungs- und Kulturarbeit einen Beitrag zum Geschehen der Region.
Aber nicht total ernst, sondern mit Herz und manchmal mit einem Augenzwinkern.

Wir sehen uns als Dienstleistende, die

  • Verbindungen herstellen
  • Bestehendes fördern
  • fehlende Strukturen schaffen
  • verdienten Menschen unserer Region zu mehr Wertschätzung verhelfen
  • und vor allem dazu beitragen die Kommunikation zu verbessern

Die Gailtaler Akademie für Genuss und Lebenskunst Santonino wurde im Oktober 2012 gegründet, um Bildungsaufgaben und kulturelle Aufgaben in der Region Gailtal, Gitschtal, Lesachtal und Weissensee wahrzunehmen.

Ihre Tätigkeit soll den bereits bestehenden Initiativen Rechnung tragen, diese ergänzen (Subsidiarität) und unterstützen.

Sie wird sich vorwiegend mit Themen wie Lebensqualität, Lebenskunst und Lebensfreude auseinandersetzen.

Es handelt sich um eine Nachhaltigkeitsakademie.

Die Gailtaler Akademie für Genuss und Lebenskunst wird nach folgenden Grundsätzen tätig:

  • Unabhängigkeit
  • Überkonfessionalität
  • Ideologiefreiheit
  • Nachhaltigkeit
  • Ganzheitlichkeit

Sie ist eine Partnerin der Stegersbacher Nachhaltigkeits-Akademie.

Ziel beider Akademien ist die Förderung und Entwicklung heimischer Potentiale durch unabhängige Bildungstätigkeit, Belebung des regionalen Kulturschaffens und durch soziales Engagement.

Die Gailtaler Akademie für Genuss und Lebenskunst betrachtet sich als Teil des regionalen Kultur- und Bildungsnetzwerks und ist offen für Kooperationen und Vernetzung.

Sie wurde auf ehrenamtlicher Basis ins Leben gerufen und erhält sich

  • durch freiwillige Beiträge
  • durch einen in den Veranstaltungskosten enthaltenen Unkosten-Anteil.

Motivation

Was bewegte uns dazu?

Die Liebe zu den Menschen und zu dieser wunderbaren Region. Die Liebe zur Schöpfung und zum Planeten. Wir, die wir uns an diesem Projekt beteiligen, möchten ein Stück beitragen zu einer glücklichen, lebenswerten Welt.

Für viele, die in dieses Projekt involviert sind, bedeutet dieses Fleckchen Erde Heimatboden. Es war eine spontane Idee, und wir glauben daran.

Und wo ein Wille, da auch ein Weg! Zumal es sich um ein Vorhaben handelt, von dem alle profitieren!

Auslöser:

War ein Genussfestspiel in Kitzbühel, von Herwig Ertl im Oktober 1012 organisiert bzw. inszeniert, das uns dazu inspirierte, im Gailtal eine Akademie nach dem Vorbild der Stegersbacher Nachhaltigkeitsakademie “Kristallquelle” zu gründen.

Verbunden mit dem Wissen, dass auch im Gailtal Bedarf vorhanden ist.

Namensgebung:

Das Gailtal, ein geräumiges Tal im Kärntner Bergland, ist der italienischen Region Friaul benachbart. Man sagt, es sei in der Lebensart des Gailtales ein Hauch von mediterranem Savoir Vivre zu spüren.

Die Pioniere Peter Bachmann und Sissy Sonnleitner erkannten bereits vor Jahrzehnten die Bedeutung höchster kulinarischer Qualität. Weitere Gastronomen und Produzenten folgten ihren Fußstapfen.

In den vergangenen zehn Jahren wurde Edelgreissler und Genussbotschafter Herwig Ertl, Kötschach-Mauthen, zum Kristallisationspunkt für engagierte Wirte und Produzenten der Alpe-Adria-Region.

Herwig Ertls Genussfestspiele, nun (2012) schon das zehnte Jahr erfolgreich, erfreuen sich größter Wertschätzung in der Gourmet-Szene, internationaler Anerkennung und großer Beliebtheit. Genussbotschafter Herwig Ertl ermutigte viele tüchtige Leute, sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf höchstes Qualitätsniveau zu begeben und zu kooperieren.

Das Gebiet um Kötschach-Mauthen wurde zum “köstlichsten Eck Kärntens”.

Der Beiname Santonino-Akademie ist auf Paolo Santonino zurückzuführen, eine bekannte historische Persönlichkeit, die sich durch Reiseaufzeichnungen verewigt hat.

Motivation

Was bewegte uns dazu?

Die Liebe zu den Menschen und zu dieser wunderbaren Region. Die Liebe zur Schöpfung und zum Planeten. Wir, die wir uns an diesem Projekt beteiligen, möchten ein Stück beitragen zu einer glücklichen, lebenswerten Welt.

Für viele, die in dieses Projekt involviert sind, bedeutet dieses Fleckchen Erde Heimatboden. Es war eine spontane Idee, und wir glauben daran.

Und wo ein Wille, da auch ein Weg! Zumal es sich um ein Vorhaben handelt, von dem alle profitieren!

Auslöser:

War ein Genussfestspiel in Kitzbühel, von Herwig Ertl im Oktober 1012 organisiert bzw. inszeniert, das uns dazu inspirierte, im Gailtal eine Akademie nach dem Vorbild der Stegersbacher Nachhaltigkeitsakademie “Kristallquelle” zu gründen.

Verbunden mit dem Wissen, dass auch im Gailtal Bedarf vorhanden ist.

Namensgebung:

Das Gailtal, ein geräumiges Tal im Kärntner Bergland, ist der italienischen Region Friaul benachbart. Man sagt, es sei in der Lebensart des Gailtales ein Hauch von mediterranem Savoir Vivre zu spüren.

Die Pioniere Peter Bachmann und Sissy Sonnleitner erkannten bereits vor Jahrzehnten die Bedeutung höchster kulinarischer Qualität. Weitere Gastronomen und Produzenten folgten ihren Fußstapfen.

In den vergangenen zehn Jahren wurde Edelgreissler und Genussbotschafter Herwig Ertl, Kötschach-Mauthen, zum Kristallisationspunkt für engagierte Wirte und Produzenten der Alpe-Adria-Region.

Herwig Ertls Genussfestspiele, nun (2012) schon das zehnte Jahr erfolgreich, erfreuen sich größter Wertschätzung in der Gourmet-Szene, internationaler Anerkennung und großer Beliebtheit. Genussbotschafter Herwig Ertl ermutigte viele tüchtige Leute, sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf höchstes Qualitätsniveau zu begeben und zu kooperieren.

Das Gebiet um Kötschach-Mauthen wurde zum “köstlichsten Eck Kärntens”.

Der Beiname Santonino-Akademie ist auf Paolo Santonino zurückzuführen, eine bekannte historische Persönlichkeit, die sich durch Reiseaufzeichnungen verewigt hat.

W e i t e r e  K a p i t e l :

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